„Projektstart zum Recycling von lackierten Kunststoffteilen“

April 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Foto zeigt von links: Martin Michalak, Prof. Alexandru Sover, Harald Höglmeier, Ralph Stephan und Markus Zink

In vielen Industriezweigen hat die Verwendung von lackierten Kunststoffbauteilen stark zugenommen, was neue Herausforderungen für die Recyclingunternehmen mit sich bringt. Lackierte Kunststoffteile stellen für eine werkstoffgerechte Wiederverwertung der Kunststoffmaterialien eine große Herausforderung dar, weil die Lackpartikel auf die Eigenschaften des Recyclingmaterials nachteilig wirken. Produkte aus zuvor nicht entlackten Kunststoffen haben schlechtere mechanische und physikalische Eigenschaften im Vergleich zum Original-Kunststoff.

In einem neuen Forschungsprojekt, welches durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird, werden die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach und die hiesige Firma HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG eine umweltfreundliche neue Methode zur Entlackung von lackierten Kunststoffteilen untersuchen.

Professor Alexandru Sover, Leiter des Studiengangs „Angewandte Kunststofftechnik“ am kunststoffcampus bayern in Weißenburg und Herr Harald Höglmeier, Geschäftsführer von HP-T, wollen das Thema der Entlackung umfassender untersuchen und neue Technologien erproben. Bereits die ersten Ergebnisse sind vielversprechend und haben gezeigt, dass eine umweltfreundliche Entlackung der Kunststoffbauteile möglich ist.

Die entlackten Kunststoffprodukte können für die kunststoffverarbeitende Industrie als hochwertiges Recyclingmaterial zur Verfügung gestellt werden, was eine Reduzierung des Verbrauchs von neuen Kunststoffmaterialien und letztendlich eine Reduzierung von CO2 bedeutet.

Professor Alexandru Sover und Herr Höglmeier sind sich bei dieser Forschungsarbeit einig, dass die Recyclingindustrie anhand neuer innovativer Methoden ihre Arbeit optimieren und einen wertvollen Beitrag für die Kunststoffindustrie und Umwelt leisten kann.

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Altmühlfranken sammelt Deckel gegen Polio!

Dezember 2018

Bild der Initiatoren:

von links: Günther Laubinger (Weißenburger Werkstätten, Rotary); Harald Höglmeier (Höglmeier Polymer-Tech); Stephan von Galkowski (Wirtschaftsjunioren, Rotary)

Glücklicherweise ist in Deutschland die Neuerkrankung durch Kinderlähmung (Polio) kein Thema mehr. Nicht so in anderen Regionen der Erde. Hier wird vor allem durch Rotary International viel unternommen, um dort ebenfalls in Bezug auf diese Krankheit deutsche Verhältnisse zu schaffen.

Auch in Weißenburg möchte ein Joint Venture einiger Organisationen aus der Region ermöglichen, dass jeder seinen Beitrag auf diesem Weg leisten kann. Hierzu haben sich der Rotary Club und die Wirtschaftsjunioren aus Weißenburg, HP-T Höglmeier Polymer-Tech sowie die Weißenburger Werkstätten zusammengeschlossen, um den Ball eines deutschlandweit initiierten Projektes aufzunehmen, bei dem Geldmittel durch die Sammlung von Kunststoffdeckeln und deren Recycling generiert werden.

Die Mitwirkung ist denkbar einfach:

Jeder ist aufgerufen, die Deckel von PET-Flaschen und Tetra-Packs privat zu sammeln. Volle Behältnisse können zum Beispiel am Empfang der Weißenburger Werkstätten (Treuchtlinger Str. 18, 91781 Weißenburg) oder am Café Lebenskunst am Weißenburger Bahnhof abgegeben werden. Von dort erfolgt der Transport in Bigboxen zu HP-T Höglmeier Polymer-Tech, die aus den Deckeln wieder Granulat für neue Kunststoffprodukte herstellen. Der Ankaufswert geht aktuell an das weltweite Projekt zur Bekämpfung der Kinderlähmung.

Da gemeinsames Sammeln viel mehr Spaß macht, z.B. in der Schulklasse, dem Kindergarten, Vereinen, oder Altenheim, empfiehlt Stephan von Galkowski, Initiator des Projektes hier in Altmühlfranken, Sammelboxen in den Einrichtungen aufzustellen und diese, wenn sie voll sind ebenfalls am Bahnhof oder den Werkstätten abzugeben. Die Organisatoren stellen entsprechende Behältnisse auch gerne zur Verfügung.

Es sei spannend zu sehen, wie es mit diesem Projekt gelinge, dass viele Einzelne mit geringem Aufwand ihren Beitrag zu einem wirklich wichtigen Thema leisten können, so die Initiatoren. Bereits kurz nach dem die Logistik für die Sammlung und Wiederverwertung implementiert war, gingen die ersten Deckel ein, was zeige, dass das Potential das in diesen Deckeln steckt, extrem groß sei.

Weitere Informationen zum deutschlandweiten Projekt finden sich unter www.deckel-gegen-polio.de.

Kontakt und Information zu den Organisatoren vor Ort, z.B. um Sammelboxen anzufragen: deckel.in.altmuehlfranken@gmail.com und https://www.facebook.com/Genial-Dein-Beitrag-zu-einer-nachhaltigen-Entwicklung-in-Altm%C3%BChlfranken-1774477952681413/

Quelle:
Wochenzeitung Weißenburg

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Drei neue E-Fahrzeuge

HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG setzt bei Maschinen und Fuhrpark
auf Ökostrom

E-Fahrzeuge
Freuten sich über Zuwachs im Fuhrpark (v.l.): die Vertreter und größtenteils langjährigen Mitarbeiter der Firma HP-T Erwin Lehmeier, Jörg Güthinger, Michael Fuchs, Betriebsleiter Ralph Stephan, Herbert Degen, Harald Rippel (Fachberater bei Müller Fördertechnik) und Geschäftsführer Harald Höglmeier. Foto: Brigitte Dorr

Raitenbuch (do). Die Schlagwörter Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind derzeit in aller Munde. Doch während oft nur geredet wird, schafft die HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG Fakten. Im Werk in Raitenbuch hat das Unternehmen jetzt weitere drei neue Fahrzeuge in Betrieb genommen, die mit Ökostrom von der eigenen PV-Anlage betrieben werden. Für Geschäftsführer Harald Höglmeier ist nachhaltiges und umweltschonendes Handeln eine Selbstverständlichkeit. Seit 2015 werden alle Maschinen und Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände in Raitenbuch mit Ökostrom betrieben. Dieser kommt von der eigenen PV-Anlage, die auf dem Dach der im Jahr 2014 neu erbauten Halle installiert wurde. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen rund 400.000 kWh Strom selbst erzeugt, mehr als 40 Prozent davon eingespeist.

Jetzt hat das Unternehmen wieder eine Investition in den Fuhrpark getätigt und drei weitere umweltfreundliche und geräuscharme Fahrzeuge in der Betriebsfarbe enzianblau angeschafft. Der neue Elektrostapler mit einer Tragfähigkeit von 3,5 t und einer hydraulisch verstellbaren Teleskopgabel macht ein schnelleres und effektiveres Beund Entladen der Lastkraftwagen möglich.

Wirtschaftlichkeit und Effizienz zeichnen auch den neuen Elektrostapler mit einer Tragfähigkeit von 1,6 t aus. Dieser ist mit einer geeichten Wiegegabel ausgestattet, was sich als großer Vorteil bei der Warenannahme erweist. Eine sinnvolle Ergänzung zu den Elektrostaplern ist der neue Logistikzug, der weniger Einzel- und Leerfahrten ermöglicht. „Bisher musste ein Fahrzeug 12 Mal in die Halle hinein- und ausfahren, um die gleiche Menge Ware zu transportieren, die der neue Logistikzug jetzt mit einer Fahrt schafft“, so Harald Höglmeier.

Übergeben wurden die drei neuen Elektro-Fahrzeuge von Harald Rippel, Fachberater der Firma Müller Fördertechnik aus Nürnberg, mit der die Höglmeier Firmengruppe seit über 30 Jahren gut und erfolgreich zusammenarbeitet und die auch den Service der Geräte kompetent und fachgerecht übernimmt.

Bei den Elektrostaplern und dem Elektro-Logistikzug handelt es sich um ein fränkisches Produkt. Gebaut werden diese von der Firma Linde aus Aschaffenburg.
Das Unternehmen ist Marktführer in Deutschland und Europa.

Quelle:
Wochenzeitung Weißenburg

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Harald Höglmeier wurde wieder als Vorstandsmitglied für den Fachbereich Kunststoffrecycling in den bvse-Landesverband gewählt

Im Drei-Jahresrhythmus wählen die bvse-Mitglieder die Vorstände ihrer Landesverbände neu. Den Auftakt zu den Neuwahlen bildete im Januar das Treffen des bayerischen Landesverbandes in Sonthofen. Mit einstimmigem Ergebnis wurde die langjährige Vorsitzende, Christiane Neuhaus, erneut in ihrem Amt bestätigt.

Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock gratulierte der wiedergewählten Vorsitzenden, die sich trotz vielfältiger Aufgaben in der Geschäftsführung der NEUHAUS Handels GmbH & Co. KG und als Familienmanagerin seit vielen Jahren erfolgreich und engagiert für die Belange der bvse-Mitglieder, nicht nur im bvse-Landesverband, sondern auch im Gesamtvorstand des bvse, einsetzt.

Von den bislang acht amtierenden Vorstandsmitglieder im Landesverband Bayern stellten sich sechs weiter zur Vorstandsarbeit zur Verfügung und wurden ebenfalls wiedergewählt.Dies sind für den Fachbereich Papierrecycling: Harald Hiltensberger (Dorr GmbH & Co. KG, Kempten); für den Fachbereich Kunststoffrecycling: Harald Höglmeier (HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG, Raitenbuch); für den Fachbereich Sonderabfallwirtschaft: Peter Dennerlein (Hans Schmidt GmbH & Co. KG, Fürth); für den Fachbereich Mineralik – Recycling und Verwertung: Wolfgang Fuchs (Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf) und für den Fachbereich Ersatzbrennstoffe, Altholz und Biogene Abfälle: Johannes Gritz (Grüne Engel Entsorgung und Logistik GmbH, Nürnberg). Herr Gritz wird gleichzeitig die Position des Stellvertretenden Vorsitzenden weiterführen.

Die nahezu vollständige Wiederwahl der Vertreter der bayerischen Landesversammlung ist bezeichnend für die hohe Einsatzbereitschaft und den guten Teamgeist unserer bvse-Mitglieder, so der Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock und freut sich über die Fortführung der gemeinsamen Arbeit an den Zielen der Recycling- und Entsorgungsbranche.

Quelle:
www.bvse.de

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